Home News

Neues von Waterberg Wilderness

Ihre Erlebniswelt am Tafelberg der Kalahari

Sie möchten gern stets wissen, was sich auf Waterberg Wilderness tut? Abonnieren Sie unseren Newsletter. Erscheint alle drei Monate. Mit einer bunten Mischung von Stories zu Nashörnern und anderen spannenden Themen sowie News zu Waterberg Wilderness und seinen Partner-Unternehmen Ghaub (in den Otavi-Bergen) und Ondekaremba (am Flughafen).

Schutz gegen Wilderei verstärkt

Jahrelang ist das private Naturreservat Waterberg Wilderness vom weit verbreiteten Problem der Nashorn-Wilderei verschont geblieben. Nun jedoch schlugen Wilderer sogar zweimal kurz nacheinander zu – zum Glück ohne Erfolg. Grund genug, noch mehr in den Wildschutz zu investieren...

  • Die verwundete Nashornkuh wird vom Tierarzt behandelt

    Die verwundete Nashornkuh wird vom Tierarzt behandelt. Foto: Waterberg Wilderness

Im August sind Wilderer nachts auf das Gebiet von Waterberg Wilderness vorgedrungen und haben eine Nashornkuh angeschossen. Zum Glück konnte die Wunde von einem Tierarzt behandelt werden. Auch den Stress durch Verwundung und Flucht durch den Busch in der Nacht sowie der Betäubung und der Behandlung am Folgetag hat die Kuh überstanden. Beim zweiten Vorfall im Oktober verlief die Suche der Wilderer nach den Nashörnern erfolglos.

In beiden Fällen haben die Maßnahmen von Waterberg Wilderness zum Wildschutz Schlimmeres verhindert. Ohne die bewachten Tore auf der Durchgangsstraße hätten die Wilderer nicht kilometerweit zu Fuß durch den Busch laufen müssen, um in das Reservat einzudringen. Auch hat die "Rhino Patrol" gleich am folgenden Morgen Spuren sichern und der Polizei damit wichtige Hinweise liefern können, die zur Verhaftung einiger der mutmaßlichen Täter führte.

Dennoch zeigen die Vorfälle, dass der Schutz noch verstärkt werden muss. So ist geplant, in Kooperation mit Polizei, dem benachbarten Waterberg Plateau Park und den Farmern der Gegend die Durchgangsstraße weiträumig zu überwachen.

Waterberg Wilderness finanziert all diese Maßnahmen durch die Einnahmen aus Unterkünften und Nashorn-Touren. Da die Ranger der "Rhino Patrol", die die Dickhäuter täglich aufspüren, unsere Guides über Funk informieren, können wir unseren Gästen eine Begegnung mit den Nashörnern fast garantieren. So profitieren alle: Die Nashörner, die Gäste und Waterberg Wilderness, das mittlerweile über 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Mehr Zeltchalets für Valley Lodge

Wie beim Campen in der Natur schlafen, aber ohne das Zelt aufbauen oder auf ein eigenes Bad verzichten zu müssen – und das zu sehr günstigem Preis: Die Zeltchalets der Waterberg Valley Lodge sind äußerst beliebt und entsprechend schnell ausgebucht. Grund genug, die Lodge behutsam zu erweitern...

  • Am Hang entlang im Busch versteckt: Weitere Zeltchalets der Waterberg Valley Lodge

    Am Hang entlang im Busch versteckt: Weitere Zeltchalets der Waterberg Valley Lodge. Foto: Sven-Eric Stender

Der Waterberg mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt sowie seiner Geschichte gilt offenbar bei immer mehr Urlaubern als Sehenswürdigkeit, die auf ihrer Namibia-Rundreise nicht fehlen darf. Waterberg Wilderness trägt seinen Teil bei, weil man hier Breitmaul-Nashörner hautnah erleben oder ungezwungen Kultur und Tradition der Herero kennenlernen kann.

Doch auch die Auswahl an verschiedenen Unterkünften in diesem privaten Naturreservat dürfte ein Grund für die steigende Zahl der Gäste sein. So gibt es neben Lodge und Campingplatz die preisgünstige Mischform der Zelt-Lodge. Im August 2014 wurde die Waterberg Valley Lodge mit fünf Doppelzimmer-Chalets eröffnet, im vergangenen Jahr kam ein sechstes hinzu. Aufgrund des großen Andrangs wurde die Zahl der Chalets nun auf neun erhöht.

Die Zelt-Bungalows ziehen sich unterhalb des Restaurants um den Hügel herum und bieten von ihrem Balkon aus einen herrlichen Blick über das grüne Tal und auf die rötlichen Steilwände des Waterbergs. Gäste haben ihr eigenes, gemauertes Bad und ein komfortables Bett, schlafen aber wie beim Zelten mit den Geräuschen der Natur ein. Der Preis schließt Abendessen und Frühstück ein und ist deutlich niedriger als der von Waterberg Plateau Lodge und Waterberg Wilderness Lodge.

Nashörner am Waterberg treten für Namibia an

Aufregende Nachricht vom Büro des Namibia Tourism Board in Frankfurt Mitte dieses Monats: Ein Foto, das im privaten Naturreservat Waterberg Wilderness aufgenommen wurde, steht bei einem renommierten Wettbewerb der PR-Branche in der Endauswahl...

  • Namibia-Motiv in der Endauswahl der PR-Bild Awards

    Namibia-Motiv in der Endauswahl der PR-Bild Awards. Foto: Alexander Heinrichs.

Das Foto von der fotografierenden Frau mit zwei Nashörnern im Hintergrund wurde von der Jury der PR-Bild Awards in Deutschland als eines der 60 besten aller eingereichten Fotos ausgewählt. Es zeigt den aufregenden Höhepunkt einer Rhino Tracking Tour im Dezember 2016, an der der deutsche Profi-Fotograf Alexander Heinrichs teilgenommen hatte.

Die Endauswahl des Wettbewerbs untergliedert sich in sechs Kategorien mit jeweils zehn Fotos. In der Kategorie "Reisen" tritt das Foto aus Namibia somit gegen neun andere Motive aus anderen Ländern an.

Die sechs Sieger der Endrunde werden nun per Online-Abstimmung ermittelt. Der Namibia Tourism Board hat alle Namibia-Fans aufgerufen, für das Bild "Frau mit Nashörnern" zu stimmen. Das Online-Voting endet am 12. Oktober.

Mäandern durch das "Dreieck der Erlebnisse"

Von Hoba Meteorit, Ghaub Höhle oder Ombili San Foundation hat wohl jeder schon gehört. Ganz zu schweigen vom Otjikoto See, den Museen in Tsumeb und Grootfontein und dem Living Museum der Ju/'Hoansi. Wer aber kennt die Maria Bronn Missionsstation? Das Weingut Thonningii? Das Khorab-Denkmal?

  • Ort der Weltgeschichte und doch kaum bekannt: Hier bei Khorab endete 1915 für Namibia der erste Weltkrieg

    Ort der Weltgeschichte und doch kaum bekannt: Hier bei Khorab endete 1915 für Namibia der erste Weltkrieg. Foto: Sven-Eric Stender

All diese und noch viel mehr Attraktionen liegen im Dreieck zwischen den Nationalparks Etosha, Khaudum und Waterberg Plateau, in einer Region also, die von den meisten Touristen oft links liegen gelassen wird. Um das zu ändern, haben rund 40 Unterkünfte, Anbieter von Aktivitäten, Museen, Kunsthandwerks-Märkte und Ortsverwaltungen der Region die Touristen-Route Omuramba Meander gegründet. Waterberg Wilderness war bereits in der Vorbereitungsphase dabei.

Den Anstoß gab das Ministerium für städtische und ländliche Entwicklung mit dem Auftrag an das nicht gewinn-orientierte Unternehmen Open Africa, die Route zu entwickeln. Sie soll auch dafür sorgen, dass breitere Kreise der Bevölkerung vom Tourismus profitieren. Open Africa trug Informationen und Fotos zu Attraktionen und Anbietern der Region zusammen und stellte sie auf sein etabliertes Internet-Portal. Außerdem produzierte Open Africa für acht Standorte wie Ghaub (ehemalige Missionsstation), Waterberg Plateau oder Fisher's Pan in Etosha Übersichtstafeln, die aufeinander verweisen. Hinzu kommen Schilder der Omuramba Meander Route für Ortseinfahrten und ausgewählte Stellen am Straßenrand. Eine Broschüre in digitalem und gedrucktem Format soll bis zur Hochsaison ab Juli erscheinen.

"Mit unserer Initiative der Route Omuramba Meander führen wir die Vielfalt an Erlebnissen vor Augen, die die Region zu bieten hat", so Komitee-Vorsitzender André Neethling. "Sie eignet sich nicht nur ideal für einen Stopp zwischen Windhoek und Etosha oder der Zambezi-Region, sondern lädt auch zum Erkunden ein – oder wie wir sagen: zum Mäandern."

  • Das Logo der Route lädt ein zum Mäandern

    Das Logo der Route lädt ein zum "Mäandern".

Erlebnisse auf Waterberg Wilderness und in der Umgebung

Waterberg Wilderness bietet geführte Wanderungen auf das Plateau, Rhino Drive & Tracking, Kultur-Tour mit Alltag der Herero auf dem Land und im Ort Okakarara, Wanderwege mit "Botanischem Garten" und einen "History Path" zur Geschichte der Herero.

Stationen auf dem Weg nach Etosha: Landschaftlich schöne Strecke östlich des Waterbergs – Hoba Meteorit – Grootfontein mit Alte Fort Museum – Ghaub (Übernachtung; historisches Ambiente der ehemaligen Missionsstation, Rhino Drive & Tracking, Höhlen-Exkursionen und Wanderwege).

Alternative Route westlich des Waterbergs: Otjiwarongo mit Krokodilfarm und Township Tour – Khorab Denkmal bei Otavi – Weingut Thonningii – Tigerschlucht – Ghaub (Übernachtung etc.)

Stationen auf dem Weg in die Region Zambezi (Caprivi): Landschaftlich schöne Strecke östlich des Waterbergs – Hoba Meteorit – Grootfontein mit Alte Fort Museum (evtl. Route über Living Museum der Ju/'Hoansi – Tsumkwe mit Arts & Crafts – Khaudum Park).

  • Größter bisher auf der Erde entdeckter Himmelkörper: Der Hoba Meteorit.

    Größter bisher auf der Erde entdeckter Himmelkörper: Der Hoba Meteorit. Foto: Sven-Eric Stender

Nashorn-Population erhält neues Mitglied

Große Aufregung auf Waterberg Wilderness Anfang Mai wegen der Ankunft eines ganz besonderen Gastes, allerdings nicht für Lodge oder Campingplatz, sondern für das Naturreservat: Eine Breitmaulnashorn-Kuh. Und wenn die jüngsten Bluttests nicht trügen, ist sie nicht allein...

  • Nachdem ihr Container geöffnet wurde, erkundet die Nashornkuh vorsichtig ihre neue Umgebung

    Nachdem ihr Container geöffnet wurde, erkundet die Nashornkuh vorsichtig ihre neue Umgebung. Foto: Waterberg Wilderness

Die Nashornkuh hat den weiten Transport von einem privaten Reservat in Südafrika gut überstanden. Schon kurz nach ihrer Ankunft unternahm sie einen ausgedehnten Rundgang zur Erkundung ihrer neuen Umgebung. Mit Spannung erwarten die Ranger die erste Begegnung mit den anderen Nashörnern.

Waterberg Wilderness hat für Kauf, Transport und tierärztliche Betreuung rund 700.000 Namibia Dollar (gut 45.000 Euro) gezahlt. Ziel ist, mit der etwa fünf Jahre alten Kuh frisches Blut in die bereits bestehende Nashorn-Population zu bringen. Außerdem besteht die Aussicht auf baldigen Nachwuchs. Letzten Bluttests zufolge ist die Nashornkuh hoch trächtig.

Gäste von Waterberg Wilderness können die Breitmaul-Nashörner auf einem Rhino Drive und einer Rhino Tracking Tour (zu Fuß) aus nächster Nähe erleben. Die "Rhino Patrol", die die Tiere im Zuge umfangreicher Schutzmaßnahmen jeden Tag aufspürt, steht mit den Guides in Funkkontakt, so dass eine Sichtung der Nashörner fast garantiert ist.

  • Der feuchte Fleck am Nacken zeugt von der Injektion des Serums, das die Wirkung des Beruhigungsmittels für den Transport aufhebt

    Der feuchte Fleck am Nacken zeugt von der Injektion des Serums, das die Wirkung des Beruhigungsmittels für den Transport aufhebt. Foto: Waterberg Wilderness

Einem Raubtier auf der Spur

Leopard? Gepard? Hyänenhund? Erdwolf? Hund? Die Antworten unserer Facebook-Fans auf die Frage, welches Tier die auf dem Foto zu sehenden Spuren hinterlassen hat, gingen bunt durcheinander. Nur zwei der 21 Fans lagen mit ihrem Tipp völlig richtig...

  • Schabracken-Hyäne auf Waterberg Wilderness

    Was für ein Tier war das? Abdrücke von Vorder- und Hinterpfote; die Linsenkappe hat etwa 6,5 cm Durchmesser. Foto: Waterberg Wilderness

  • Schabracken-Hyäne auf Waterberg Wilderness

    Schema zum Identifizieren von Pfoten mit Klauen von Chris und Mathilde Stuart ("Tracks & Signs", 2004, S. 36/37)

  • Schabracken-Hyäne auf Waterberg Wilderness

    Schema zum Identifizieren von Pfoten mit Klauen von Chris und Mathilde Stuart ("Tracks & Signs", 2004, S. 36/37)

Aufregender Fund am Rande des Farmweges zwischen Waterberg Andersson Camp und Waterberg Wilderness Lodge, also ziemlich weit oben im Tal des privaten Naturreservates Waterberg Wilderness: Eine Tierspur, die sich in dem vom Regen feuchten Sand deutlich abzeichnete.

Wie sich das dazu gehörige Tier identifizieren lässt, erklären Chris und Mathilde Stuart in ihrem Buch "Tracks & Signs": Bei Pfoten geht es erstmal um die Frage, ob mit oder ohne Klauen. Raubkatzen scheiden in unserem Fall aus, weil sie ihre Klauen beim Laufen einziehen, wie auch einige unserer Facebook-Fans richtig erwähnen. Die nächsten Kriterien sind Größe und Form. Anhand von Stuarts Schema ist klar: Dies war eine ausgewachsene Hyäne.

Bleibt nur noch die Frage, welche der drei Arten. Die gestreifte Hyäne kommt im Südlichen Afrika nicht vor. Die Tüpfelhyäne scheidet mit größter Wahrscheinlichkeit aus, weil der Waterberg von Farmen umgeben ist. Farmer sehen sie als Bedrohung des Viehs und töten oder vertreiben sie. So handelt es sich also wohl um eine Schabracken-Hyäne, auch braune Hyäne oder Strandwolf genannt, die im Gegensatz zur Tüpfelhyäne nicht im Rudel unterwegs ist und auch als sehr viel scheuer gilt. Anhand der Spuren, die wir immer wieder finden, gehen wir davon aus, dass drei bis fünf Schabracken-Hyänen in unserem Gebiet leben. Und nein: Obwohl ihre Spuren furchteinflößend wirken, sind sie für den Menschen nicht gefährlich.

  • Schabracken-Hyäne an einem Wasserloch im Kgalagadi Transfrontier Park

    Schabracken-Hyäne an einem Wasserloch im Kgalagadi Transfrontier Park (2011). Foto: Bernard Dupont, Wikipedia

"Bevölkerungsexplosion" im Vogelparadies Waterberg

Am Waterberg kommen sehr viel mehr Vogelarten vor als bisher bekannt und in Reiseführern immer wieder angegeben. Das haben Experten in einem Vortrag auf der Waterberg Valley Lodge erklärt. Dabei ging man bisher bereits von über 200 verschiedenen Vögeln aus...

  • Aufregende Entdeckung auf der Vogel-Exkursion: Ein offenbar noch junger Habichtsadler

    Aufregende Entdeckung auf der Vogel-Exkursion: Ein offenbar noch junger Habichtsadler. Foto: Waterberg Wilderness

Der Wochenend-Ausflug der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft zu Waterberg Wilderness Mitte Februar brachte selbst für Kenner der Vogelwelt eine Überraschung. "Es wurden in dieser Gegend mehr als 300 Vogelarten gesichtet und nicht knapp über 200, wie bisher immer angenommen", erklärten die Vorsitzende des Namibia Bird Club, Gudrun Middendorff, und ihr Partner Neil Thomson in ihrem Vortrag vor den 25 Teilnehmern der Exkursion. "Wir selbst haben gestaunt, als wir die Vogellisten sahen, die im Rahmen des Southern African Bird Atlas Project für die betreffenden Quadranten zusammengestellt wurden.“

Die Ursachen für die außergewöhnliche Vielfalt der Vogelwelt ist indessen bekannt: Neben dem Wasserreichtum durch die Quellen sind es die vielen verschiedenen Lebensräume wie Bergplateau, Steilkante, Hang, Tal und Ebene sowie der entsprechende Artenreichtum an Pflanzen (rund 500 Arten).

Für den typischen Klang im Vogelreich des Waterbergs sorgen vor allem zwei Vögel, die kaum zu sehen, aber überall zu hören sind: Die Meckergrasmücke (Graurücken-Camaroptera) und der nur in Namibia vorkommende Damara-Felsenspringer. Zu den Arten, die das Herz des Vogelfreunds höher schlagen lassen, gehören zudem der Bradfield-Toko, der Rüppell’s Papagei und der Senegal-Spornkuckuck.

Die Vogelwelt des Waterbergs hat zudem zwei Weltrekorde zu bieten: Mit dem Strauß lebt hier der weltweit größte Vogel und mit der Riesentrappe auch der größte Vogel der Welt, der fliegen kann.

In unserer Informations-Broschüre haben wir 43 typische Vogelarten mit deutschem und englischem Namen aufgelistet, die man bei uns sehen kann. Jeder Besucher unseres privaten Naturreservates Waterberg Wilderness erhält sie bei Ankunft an der Rezeption und kann sie zum "Abhaken" benutzen.

  • Auf der Vogelliste stehen auch Paradiesschnäpper, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Sekretär und Riesentrappe

    Auf der Vogelliste stehen auch Paradiesschnäpper, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Sekretär und Riesentrappe (l.n.r., oben, unten). Fotos: Waterberg Wilderness